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Stolpern verboten: SGB-Pflichtaufgabe in Erlensee

1. Oktober 2020

Den schwachen Pokalauftritt in Leusel hat die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz abgehakt, nun wartet am Samstag (15 Uhr) eine Pflichtaufgabe in der Hessenliga: Beim Vorletzten 1. FC Erlensee müssen drei Punkte her, wenn die SGB ihre Titelambitionen unterstreichen will – das weiß auch Trainer Sedat Gören, der sich eine bessere Chancenverwertung als zuletzt wünscht.

Der schwache Pokalauftritt am Mittwochabend in Leusel, als sich die Spieler aus der zweiten Reihe nicht nachhaltig für einen Platz in der Startelf empfehlen konnten, könnte sich für die geschonten und verletzten Spieler sogar als Vorteil entpuppen: Die Stammplätze von Kapitän Patrick Schaaf, Leon Pomnitz, Tolga Duran und Co dürften jedenfalls ungefährdet geblieben sein. Nach den kraftraubenden Spielen gegen Dreieich und Ginsheim innerhalb von vier Tagen hatten fast alle Akteure frei, um die Akkus wieder aufzuladen. „Die Jungs waren müde und haben zwei Tage freibekommen“, erklärt SGB-Coach Sedat Gören, der verdeutlicht: „Wir müssen zusehen, dass wir alle Spieler fit halten, wir dürfen da nichts überstürzen. Die englischen Wochen gehen immer weiter.“ Acht Spiele stehen im Oktober noch auf dem Programm, kommt das Kreispokalspiel gegen Künzell noch dazu, sind es sogar neun. „Aber wir müssen das Spiel in Leusel abhaken. Wir brauchen für das Mammutprogramm jeden Spieler, jeder wird seine Chance bekommen. Wir müssen weiter als Team zusammenbleiben und füreinander da sein“, erklärt Defensivspezialist Julian Pecks.

Zeit zum Ausruhen ist also nicht, vielmehr steht am Samstag die Pflichtaufgabe beim Vorletzten 1. FC Erlensee an – doch Vorsicht: Der Aufsteiger fing sich nach einigen deutlichen Pleiten zum Auftakt und gewann zuletzt sogar in Griesheim. „Aber wir dürfen ohnehin keinen Gegner unterschätzen, den Luxus haben wir nicht. Wir dürfen niemanden auf die leichte Schulter nehmen“, betont Gören und auch Pecks verdeutlicht: „Wir dürfen Erlensee nicht unterschätzen, sondern müssen weiter unsere Linie fahren. Natürlich schüren so Spiele wie gegen Dreieich, als wir eins der besten Hessenligaspiele der letzten Jahre gemacht haben, auch Erwartungen. Dann kommt Ginsheim oder Erlensee und das ist dann noch schwierige, da musst du die Leistung bestätigen. Wir müssen Disziplin und Wille an den Tag legen, um die nötigen Punkte einzufahren.“

Chefcoach Gören fordert volle Konzentration, um den dritten Sieg in Folge einzufahren und die Titelambitionen zu unterstreichen: „Gegen uns rennt jeder Gegner dreimal so viel wie gegen andere Gegner. Wir müssen Geduld haben und von Anfang an voll da sein.“ Allerdings wünscht sich der 49-Jährige auch mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor: „Wir arbeiten gut gegen den Ball, aber die Chancen, die wir uns erarbeiten, müssen wir auch nützen.“ Da trifft es sich gut, dass Torjäger Dominik Rummel am Samstag erstmals seit dem Waldgirmes-Spiel wieder auflaufen könnte: „Er steigert sich von Training zu Training. Wir schauen, ob es für Samstag reicht – wenn nicht, dann hoffentlich zum Spiel in Baunatal“, so Gören, der noch viele Wochen auf Kevin Hillmann (Adduktoren-Teilriss) verzichten muss. Abwehrchef Markus Gröger hingegen könnte, nachdem ihm gegen Ginsheim die Schulter herausgesprungen war, schon wieder zum Einsatz kommen.  

Barockstadt Fulda-Lehnerz II – Willingen (Samstag; 17 Uhr)

SGB-Coach Florian Roth weiß, dass wir gegen eine erfahrene Verbandsliga-Mannschaft spielen und wir natürlich wieder komplett gefordert sein werden“. Gerade nach dem enttäuschenden 0:3 gegen Türkgücü Kassel wollen die Barockstädter in Lehnerz wieder zurück in die Erfolgsspur, dabei könnte die Partie noch nach hinten verlegt werden und um 18 Uhr am Kunstrasen stattfinden. „Wir haben eine spielstarke Mannschaft“, sieht auch Roth möglichweise einen Vorteil auf dem Kunstgeläuf, wenngleich auch der SCW mit fußballerisch guten Akteuren bestückt ist. Niklas Budesheim ist bei der SGB noch rotgesperrt, auf die wenigen unter der Woche kränkelnden Jungs hofft Roth aber bis zum Samstag.

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