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Starker HFC kommt in die Johannisau

9. Oktober 2020

Der nächste echte Gradmesser wartet in der Hessenliga auf die SG Barockstadt, wenn am Samstag um 15 Uhr Hanau 93 beim Tabellenführer gastiert. Beide Mannschaften haben fußballerisch einiges zu bieten, vieles spricht also für ein Topspiel in der Johannisau, wo es den nächsten Dreier geben soll.

„Sie haben gut eingekauft“, weiß Trainer Coach Sedat Gören und blickt auf die Hanauer Neuzugänge wie die Ex-Alzenauer Duo Rico Kaiser und Dominique Jourdan. Hinzu kommen aber auch andere namhafte Akteure wie der zuletzt fehlende Cem Kara, Salvatore Bari, Top-Torjäger Varol Akgöz (zwölf Saisontreffer in sieben Spielen) oder nicht zuletzt Trainer Michael Fink, der alleine schon über 130 Bundesligapartien vorweisen kann. Auch im türkischen Oberhaus spielte Fink eine Zeit lang, der zweite Ex-Profi auf der anderen Seite, nämlich Sedat Gören, zumindest in der zweiten Liga seiner Heimat. „Das wird keine einfache Geschichte für uns, sie haben die letzten Spiele gewonnen und sind sehr erfahren“, sagt der Barockstadt-Trainer. Der HFC leistete sich zwar vor einigen Wochen einen Ausrutscher in Walldorf und wartet auswärts noch auf den ersten Sieg, fand aber zuletzt mit zwei Dreiern wieder in die Spur.

Stürmer Yves Böttler wird nach der Roten Karte in Baunatal nun nicht nur gegen Hanau fehlen, doch auch, ob Dominik Rummel stürmen kann, der unter der Woche aus privaten Gründen ausfiel, war sich Gören nach dem Spiel beim KSV noch nicht sicher.

Verlass war wiederum erneut auf Tobias Göbel, der kurz nach seiner Einwechslung zur Stelle war und den entscheidenden Treffer markierte. „Wir haben viele Spieler und brauchen jeden“, weiß Gören – nicht zuletzt, weil im Oktober noch zwei englische Wochen bevorstehen. Göbel selbst zumindest dürfte sich nicht beschweren, sollte er gegen den ältesten Fußballclub Hessens von Beginn an das Vertrauen bekommen.

Doch am Samstag wird auch die Defensive gefragt sein, Keeper Tobias Wolf würde gerne die Null halten, weiß aber auch: „Hanau hat eine hochkarätig besetzte Offensive, aber wir wollen an die guten Leistungen von den Heimspielen anknüpfen und defensiv konzentriert agieren. Früher oder später werden wir uns Torchancen herausspielen“.

Eichenzell – Barockstadt Fulda-Lehnerz II (Sonntag; 15 Uhr)

Nicht belohnen konnte sich die Britannia im Topspiel gegen Bad Soden, nun hat die SGB-Reserve den Platz als punktbestes osthessisches Team in der Verbandsliga hinter den Sprudelkickern übernommen. Damit der Blick nicht weiter nach unten gehen muss, sollen die Punkte am Sonntag in Eichenzell bleiben. „Wenn wir wieder so eine Leistung abrufen, sind wir schwer zu schlagen“, ist Britannen-Coach Heiko Rützel nach dem Wochenspieltag positiv gestimmt, weiß aber auch um die Qualität der „Wundertüte“ SGB: Die Fuldaer U23 schlug am Mittwoch mit Lichtenau einen der Topfavoriten. „Die Mannschaft ist sehr talentiert, sie können jeden aus der Liga schlagen. Aber sie sind noch jung und nicht so konstant. Wir müssen hoffen, dass wir so einen Tag erwischen“, so Rützel, der hofft, dass es auf dem Rasen geht. Doch regnet es weiter, könnte erneut der Kunstrasen rufen. Und die SGB wiederum zeigte am Mittwoch, dass sie das kann. „Das wird ein heißes Derby. Eichenzell hat eine starke Mannschaft mit Rützel, Broschke und Co. Das wird schwer, aber wir fahren dahin, um drei Punkte zu holen“, stellt Gäste-Coach Florian Roth klar. Bei den Hausherren musste Alexander Ganß gegen Soden angeschlagen runter, er war umgeknickt und droht auszufallen.

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