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SGB will Ginsheims Offensive stoppen – Schaaf fraglich

14. März 2019

Nicht locker lassen lautet die Devise für das Hessenliga-Team der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz, die am Sonntag (15 Uhr) beim VfB Ginsheim den dritten Sieg in Folge einfahren will. Besonders aber vor der Offensive des Teams vom Mainspitz-Dreieck warnt Trainer Sedat Gören, der noch um Kapitän Patrick Schaaf bangt.

„Einer von den Punkten, die wir uns als Ziel setzen, ist, dass wir gut gegen den Ball arbeiten wollen. Das haben wir gegen Alzenau gut gemacht und wollen es wieder an den Tag legen“, sagt SGB-Coach Sedat Gören nach zuletzt zwei Spielen ohne Gegentreffer. Dass das aber in Ginsheim schwer werden dürfte, weiß der Trainer auch: „Das ist eine Mannschaft, die in der Vorwärtsbewegung stark ist“. Zwar benötigt der VfB noch einige Zähler für den Klassenerhalt, das 3:3 in der Vorwoche in Hadamar und besonders der 2:1-Heimsieg gegen Primus Gießen Ende Februar ließen aber aufhorchen. „In der Hessenliga musst du jeden Gegner ernstnehmen“, will Gören nicht nochmal ein ähnliches Spiel wie gegen Ederbergland erleben und warnt: „Ginsheim ist eine technisch sehr starke Mannschaft mit guten Einzelspielern. An einem guten Tag können sie jedem wehtun, da müssen wir höllisch aufpassen“. Auch Innenverteidiger Sebastian Sonnenberger weiß um die offensiven Qualitäten des VfB und betont: „Ginsheim ist recht gut in Form, wir stellen uns auf ein sehr schweres Spiel ein. Auswärtsspiele sind nie zu unterschätzen und sie werden uns schon fordern, aber wir wollen als Mannschaft auftreten“.

Besonders nach dem Erfolg gegen Alzenau ist die Gefahr da, einen Gegner aus dem Tabellenmittelfeld auf die leichte Schulter zu nehmen. „Deshalb dürfen wir nicht denken, dass das von alleine läuft. Wir müssen konzentriert und diszipliniert an die Sache rangehen“, hebt Gören den Zeigefinger und hat beim kommenden Gegner Mahdi Mehnatgir und den amtierenden Hessenliga-Torschützenkönig Can Cemil Özer, der aus Dreieich kam, als Schlüsselspieler ausgemacht. „Wir wissen, wie schnell das Tagesgeschäft ist, und haben uns in der Rückrunde vorgenommen, von Spiel zu Spiel zu denken“, fügt Sonnenberger an.

Apropos Schlüsselspieler: Kapitän Patrick Schaaf konnte mit seinem dicken Knöchel aus der Vorwoche am Montag nicht trainieren. „Hinter ihm steht ein dickes Fragezeichen“, meint Gören, der am Sonntag noch auf Leon Pomnitz, Marcel Trägler und Aykut Bayar verzichten muss. Alex Reith und Benedikt Kaiser waren leicht erkrankt, sollen aber wieder voll mittrainieren, unterdessen ist auch Kevin Hillmann wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. „Er ist noch nicht soweit, aber war schonmal beschwerdefrei“, erklärt Gören, der sich über jede positive Nachricht in personeller Hinsicht freut: „Wir brauchen jeden Mann“. Am Mittwoch- und Freitagabend soll nochmal trainiert werden, bevor die nächsten drei Punkte auf das Konto der Barockstadt wandern sollen.

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