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SGB hat „noch was gutzumachen“

11. April 2019

Ungewohnter Spieltermin für die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz in der Hessenliga: Am Sonntag (15 Uhr) muss das Team von Sedat Gören zum Duell bei Türk Gücü Friedberg antreten und trifft mit Younes Bahssou – sollte er spielen können – nicht nur auf einen der Top-Torjäger, sondern auch auf einen alten Bekannten, der die SGB schon im Hinspiel ärgerte. Erneut muss der Coach der Barockstädter aber um einige Akteure bangen.

Der Gegner aus Friedberg befindet sich noch mitten im Abstiegskampf, nach dem Sieg in Hünfeld aber im Aufwind. „Sie haben ein bisschen Selbstvertrauen getankt, das wird ein sehr intensives Spiel werden“, stellt sich Trainer Sedat Gören auf ein ähnliches Spiel wie beispielsweise in Eddersheim ein – mit viel Zweikampfhärte gegen einen unbequemen Gegner. „Uns wird läuferisch alles abverlangt werden. Wir müssen die Zweikämpfe annehmen, die richtige Balance finden und dann unsere spielerische Stärke an den Tag legen“, betont der Coach.

Stichwort Balance: Mit 50 Gegentreffern stellt Friedberg zwar eine wacklige und anfällige Defensive, traf allerdings auch schon 49 Mal und damit so häufig wie kein anderes Team aus der unteren Tabellenhälfte. „Der Gegner kann Tore machen, einige Mannschaften wie Gießen oder Alzenau haben dort Punkte liegen gelassen“, mahnt Gören: „In der Hessenliga gibt es keine einfachen Spiele. Jeder kann eine Überraschung zustande bringen, die Mannschaften, die unten drin stehen, hauen alles rein und punkten fleißig“. Sollte Younes Bahssou im Gegensatz zum Spiel in Hünfelder wieder auf dem Platz dabei sein können, wissen die SGB-Akteure zumindest, auf wen sie besonders aufpassen müssen: Der Ex-Borusse steht mit 16 Saisontreffern weit oben in der Torjägerliste, einen davon erzielte Bahssou per Elfmeter beim ersten Aufeinandertreffen in der Johannisau, das Türk Gücü mit 2:1 gewann. Es war übrigens das letzte Spiel in der kurzen, aber unrühmlichen Ära Alfred Kaminski.

„Wir haben noch was gutzumachen, das Spiel letzte Woche war nicht gut“, betont auch Offensivmann Patrick Broschke, der zugibt, „dass ich das 1:1 hätte machen müssen“. Nun wolle das Team auf die gute Phase nach der Halbzeitpause aufbauen und die Punkte bei Türk Gücü mitnehmen – auch im Hinblick auf die anderen Teams der Region: „Wir wollen Flieden und Hünfeld helfen, werden Gas geben und versuchen, Friedberg zu schlagen“, stellt Broschke klar.

Personell gibt es allerdings wie schon in den vergangenen Wochen einige Fragezeichen. „Das ist die größte Problematik bei uns“, bedauert der Coach die hohe Fluktuation im Kader, wünscht sich aber, dass sein Team an die Phase nach der Pause gegen Hadamar anknüpft: „So stelle ich mir das vor“. Markus Gröger ist mit Rückenproblemen noch fraglich, Niklas Odenwald wird aus demselben Grund definitiv ausfallen. Benjamin Trümner meldete sich unter der Woche krank, David Wollny plagt sich mit Achillessehnen-Problemen herum und bei Alex Reith macht das Knie einen Einsatz unsicher.

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