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„Reaktion zeigen“ – SGB bei verstärktem FC Eddersheim

1. März 2019

Den verkorksten Start vergessen machen und endlich den ersten Pflichtspielsieg im neuen Jahr einfahren – das hat sich die SG Barockstadt fest vorgenommen. Die Hürde beim bisher besten Aufsteiger aus Eddersheim dürfte am Samstag (17 Uhr) aber dennoch keine allzu niedrige sein, zumal der FCE im Winter personell ordentlich aufgerüstet hat.

„Wir machen jetzt keine Panik und haben das aufgearbeitet und analysiert, was wir gut oder schlecht gemacht haben. Wir wissen, dass wir das Spiel nie hätten verlieren dürfen, aber jetzt müssen wir den Fokus voll auf Eddersheim legen“, stellt Trainer Sedat Gören nach der Auftaktpleite gegen Ederbergland klar, weiß aber auch, dass sich seine Mannschaft strecken muss, um in Eddersheim Zählbares mitzunehmen: „Wir wollen natürlich eine Reaktion zeigen, uns wieder Chancen herausspielen und die dann auch nutzen. Aber das ist eine sehr laufstarke Mannschaft, die diszipliniert gegen den Ball arbeitet“.

Mit 27 Punkten aus 21 Spielen steht der FCE als bislang bester Aufsteiger der Liga im Tabellenmittelfeld und war bis zum vergangenen Wochenende das einzige Team, dem es gelang, den Primus aus Gießen zu schlagen. Auch der Start ins neue Jahr glückte Eddersheim mit einem 2:0-Sieg in Hadamar, dabei konnte sich Trainer Rouven Leopold sogar den Luxus leisten, Torjäger Turgay Akbulut zunächst auf der Bank zu lassen. Stattdessen liefen die Ex-Ginsheimer Eray Eren und Jörg Finger von Beginn an auf, mit Fabian Lifka kam zudem ein ehemaliger Junioren-Bundesligakicker der Frankfurter Eintracht aus den USA.

An das Hinspiel in der Johannisau haben die Südhessen dennoch keine guten Erinnerungen: Mit 2:6 verlor Eddersheim im Dezember bei starken Barockstädtern, die einen zweistelligen Sieg fast schon fahrlässig liegenließen. Die fehlende Effektivität vor dem Tor könnte diesmal aber härter bestraft werden, schließlich tat sich die SGB zuletzt gegen Ederbergland überhaupt schwer, den Ball über die Linie zu bekommen – und schaffte dies zum ersten Mal unter Gören in einem Hessenliga-Spiel gar nicht. „Wir hätten damals schon das eine oder andere Tor mehr machen können“, erinnert sich der Coach: „Jetzt ist das ein Dorn im Auge“. Auch Abwehrchef Markus Gröger weiß um die Schwächen seiner Mannschaft und fordert: „Wir müssen in allen Mannschaftsteilen konzentrierter spielen, besser nach vorne und hinten arbeiten. Dann wird es schon was werden“, ist der 27-Jährige optimistisch, der den FCE aus dem Hinspiel trotz des klaren Sieges noch stark in Erinnerung hat: „Man hat gesehen, dass sie vorne unglaublich stark waren. Sie haben eine sehr gute Offensive und hatten im Winter Zeit, um an der Anfälligkeit hinten zu arbeiten“.

Positives gibt es hinsichtlich der Personallage vor dem fastnachtsbedingt auf 17 Uhr verlegten Spiel in Eddersheim, das möglicherweise auf Kunstrasen stattfinden könnte: Marcel Trägler ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und soll wegen Trainingsrückstand zunächst bei der Reserve wieder Praxis bekommen. Dafür könnte ein anderer Torjäger mit an die Staustufe fahren: „Wenn bei Dominik Rummel alles gut läuft, ist er im Kader“, sagt Gören, der noch die Torwartfrage klären muss: Aykut Bayar hat eine Entzündung im Knöchel, Benedikt Kaiser ist umgeknickt. Fehlen werden hingegen Leon Pomnitz (Muskelanriss), Benjamin Fuß (Achillessehne) und Kevin Hillmann (Muskelfaserriss).

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