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„Nochmal sechs Punkte holen“ – Teil eins der Walldorf-Woche

29. November 2019

Gleich zweimal innerhalb von sieben Tagen heißt der nächste Gegner der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz RW Walldorf: Am Samstag (14 Uhr) ist der Hessenligist erst einmal auf dem kleinen Kunstrasen des besten Aufsteigers zu Gast – und das Ziel für die beiden letzten Spiele des Jahres ist klar: Nochmal sechs Punkte einfahren, um auszunutzen, dass sich Eddersheim und Stadtallendorf gegenseitig Punkte abluchsen werden.

Drei Zähler liegt die SGB hinter Hessen Kassel – und die Löwen werden am Wochenende sicher nicht punkten, denn das Spiel in Bad Vilbel wurde witterungsbedingt bereits abgesagt. Dazu steigt am Samstag schon das Spitzenspiel zwischen Stadtallendorf und Eddersheim – und drei Punkte für beide Mannschaften gibt es hier mit Sicherheit nicht. Doch die Barockstädter um Trainer Sedat Gören fokussieren sich voll auf ihre Aufgabe, denn in Walldorf wartet ein unangenehmer Gegner, der zuletzt allerdings zwei Pleiten in einer Woche gegen Hanau und Griesheim einstecken musste. 

„Sie sind gerade zuhause auf dem Kunstrasen sehr stark, haben dort viele Tore gemacht und Punkte geholt“, weiß Gören, der die Stärken der Rot-Weißen aufzählt: „Sie sind eine robuste Mannschaft, standardstark und spielen mutig nach vorne“. Dazu machte Walldorf zuletzt mit einigen sehenswerten Treffern aus der Distanz auf sich aufmerksam – dieses Team hat ohnehin einiges in petto. Bemerkenswert: Mit Nils Herdt, Christopher Nguyen, Julian Ludwig und Takero Itoi haben schon vier Akteure mindestens fünfmal getroffen, einen ausgewogenen Angriff hat die SGB aber auch – nicht zuletzt, weil Yves Böttler seinen Torriecher wiedergefunden hat. „Wir haben auch in der zweiten Reihe Spieler, die Tore machen können“, betont Gören. Es muss also nicht immer ein Treffer von Dominik Rummel sein, der die SGB auf die Siegerstraße bringt.

„Seit Rundenbeginn haben wir übermäßig Chancen, das zeigt, dass die Mannschaft spielerisch funktioniert. Die Chancenverwertung hat uns schon ein paar Punkte und Siege gekostet. Aber wir sind davon überzeugt, dass wir wieder treffen“, gibt sich Gören zuversichtlich, dass das Manko abgelegt werden kann. Dann sollte das Zwischenziel in den verbleibenden zwei Spielen bis zum Winter erreicht werden können: „Für uns ist klar: Wir wollen die letzten sechs Punkte einfahren, damit wir näher rankommen. Und wenn das klappt, sind wir glücklich“. Richten muss sich die SGB, bei der sich personell nichts ändern dürfte, dabei nur nach einem Gegner, denn nach dem ersten Aufeinandertreffen mit Walldorf kommen die Rot-Weißen kommende Woche zum Jahresabschluss in die Johannisau. „Wir wollen als Team jetzt einfach nochmal sechs Punkte mitnehmen“, betont Innenverteidiger Sebastian Sonnenberger, für den der kleine Kunstrasen in Walldorf weder Vor- noch Nachteil ist: „Wir nehmen das an und wollen einfach eine überzeugende Leistung abliefern. Wir fahren hochkonzentriert dorthin und wollen kompakt auftreten. Wenn wir das tun, haben wir sehr gute Chancen, zu gewinnen.“ Einen Wunsch hat der ehemalige U-Nationalspieler dann aber doch: Es wäre schön, wenn wir es schaffen, noch weniger Gegentore zu bekommen.“

SGB-Reserve gegen Vellmar gefordert

Schon am Samstag ist die SGB-Reserve gegen Vellmar gefordert. Es wird keine leichte Aufgabe für das Team von Trainer Marco Lohsse, der weiß, „dass Vellmar eine ganz erfahrene Truppe mit vielen Spielern ist, die schon Hessenliga gespielt haben. Sie sind absolut im Aufwind und haben gezeigt, dass sie Spiele noch drehen können“. Für den OSC gehen die osthessischen Wochen am Samstag weiter, nach dem 7:1 gegen Ehrenberg und dem Last-Minute-Erfolg in Bad Soden geht es nun nach Lehnerz auf den Kunstrasen – „und das ist kein Vorteil für uns“, meint Lohsse vor dem Spiel gegen den aktuellen Tabellensechsten. Dennoch: Es ist das letzte Heimspiel für die SGB-Reserve, die – ob mit Unterstützung von oben, weil die erste Mannschaft am Sonntag spielt, wird sich zeigen – alles reinwerfen will, um wichtige Zähler einzusammeln: „Wir wollen es auch besser machen als dort. Im Hinspiel waren sie uns in allen Belangen überlegen“, erinnert sich Lohsse ungern ans 0:4 aus dem August. Allerdings ist die Ausfallliste bei der Barockstadt-Zweiten weiterhin lang, mehr Alternativen als beim 1:6 gegen Sand hat Lohsse daher auch am Samstag nicht.

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