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Gören: „Noch mehr Wille als gegen Gießen“

29. November 2018

Zum letzten Heimspiel des Jahres empfängt die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz am Samstag (15 Uhr in der Johannisau) den zuletzt kriselnden Hessenliga-Aufsteiger FC Eddersheim. Das Team von Sedat Gören will den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen bestätigen und mit einem Heimsieg den nächsten Schritt in Richtung Top Fünf machen.

„Wir haben gegen Gießen ein sehr gutes Spiel abgeliefert, waren teilweise auf Augenhöhe und in der zweiten Halbzeit sogar besser. Man sieht schon die Entwicklung, die wir in den vergangenen Wochen genommen haben, wenn selbst die Gießener sagen, dass wir verglichen mit dem Hinspiel nicht wiederzuerkennen waren“, ist Coach Sedat Gören mit dem Auftritt gegen den Spitzenreiter auch Tage nach dem Spiel noch einverstanden. Nur: Am Ende stand die SGB mit leeren Händen da und verpasste es, die 30-Punkte-Marke zu knacken.

Nun soll im achten Spiel unter Gören gegen den Aufsteiger aus Eddersheim der sechste Sieg her. „Wir wollen die letzten zwei Spiele des Jahres gewinnen. Mit guten Leistungen, mit gutem Fußball“, stellt der 47-Jährige klar, der mit seinem Team noch in die Top Fünf vorrücken kann und auch will: „Wenn wir als Vierter oder Fünfter überwintern könnten, wäre das eine Riesensache für uns. Zumal wir das bisher mit guten Leistungen geschafft haben, die Entwicklungskurve zeigt klar nach oben.“ Auch Patrick Broschke bestätigt die Aussage seines Trainers und betont: „Wir wollen die beiden Spiele gewinnen, damit wir eine gute Ausgangslage für die Vorbereitung und die Rückrunde haben. Ich denke, das ist machbar.“ Selbst freut sich der Stürmer natürlich über jede Torbeteiligung, unter Gören traf Broschke bislang allerdings noch nicht. „Es wäre schon schön, wenn es mal wieder gelingen würde“, hofft der 25-Jährige, der nach eigener Aussage „lieber außen“ spielt, durch den Ausfall von Christopher Bieber jedoch nun noch mehr in der Spitze gebraucht wird.

Im gleichen Atemzug, in dem die SGB den Abstand nach hinten immer weiter vergrößert hat, läuft beim Aufsteiger, der vom Ex-Eschborner Rouven Leopold trainiert wird, gar nichts mehr zusammen: Am 3. Oktober – dem Tag des letzten Spiels von Alfred Kaminski – bezwang der FCE den FC Gießen und hatte zu dem Zeitpunkt 14 Punkte auf dem Konto. Seitdem gab es in acht Spielen gerade noch vier Zähler und zuletzt drei Niederlagen. „Trotzdem dürfen wir Eddersheim nicht unterschätzen, das ist die einzige Mannschaft, die Gießen geschlagen hat“, warnt Gören. Mit Christopher Krause fehlt einer der besten Außenbahnspieler der Liga den Gästen aber gesperrt, Torjäger Turgay Akbulut beendete in Flieden zwar seine Torflaute per Elfmeter, war ansonsten dort aber kaum zu sehen. „Aber im Fußball kann immer alles passieren. Wir dürfen nicht glauben, dass es von allein geht, sondern müssen noch motivierter sein als gegen Gießen, noch mehr Wille zeigen“, fordert Sedat Gören, der am Samstag auf den gleichen Kader zurückgreifen kann wie gegen Gießen.

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