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Gegen Griesheim soll ein frühes Tor her

14. November 2019

Trotz Rückstand wurde zuletzt zweimal gewonnen, nun will die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz den Spieß aber mal umdrehen im nächsten Hessenliga-Heimspiel am Samstag (14.30 Uhr) in der Johannisau: Der SC Viktoria Griesheim ist zu Gast – und mit einer Führung im Rücken spielt es sich bekanntlich leichter. Doch den SCV gilt es erst einmal zu knacken.

SGB-Coach Sedat Gören gibt sich vorsichtig – zum einen, weil die Barockstädter schon deutlich überzeugender agiert haben als bei den jüngsten Erfolgen gegen Dietkirchen und Fernwald und zum anderen, weil Griesheim zuletzt zwei Siege aus drei Spielen holte, auch beim Spitzenreiter Eddersheim eine Stunde lang ein 0:0 hielt und zuvor sogar noch einen Elfmeter vergab. „Das sind schwierige Spiele. Sie werden tief hinten drin stehen“, vermutet Gören, dessen Team zuletzt eine gute Moral zeigte, sich aber sicherlich nicht schwerer tun dürfte, wenn mal wieder eine Führung gelingt. Daher fordert der Coach „von der ersten Minute an Überzeugung und hungrig sein, Tore zu machen“. Denn läuft die SGB einem Rückstand hinterher, kommt es auf die Geduld an – ein Aspekt, den sich Gören auch von den Fans wünscht. Das Team sei dankbar über jede Unterstützung, gleichzeitig würde das den Spielern auf dem Platz auch ungemein helfen.

Der X-Faktor auf Seiten der Viktoria ist ohne Zweifel Pascal Stork, der seit einiger Zeit wiedergenesen ist und schon viermal traf. Das Besondere: Alle diese vier Partien gewann der SCV mit einem Tor Unterschied und alle seine Saisontore erzielte Stork auswärts. Auch der Ex-Borusse Younes Bahssou gehört zu den torgefährlichsten Akteuren im Kader, Qualität ist beim Team von Coach Richard Hasa also vorhanden – demensprechend rangiert Griesheim aktuell auf Platz vier der Auswärtstabelle. „Wir wissen, dass da Qualität auf uns zukommt. Aber wir haben auch genug Qualität, vorne immer Tore zu schießen“, weiß Abwehrchef Markus Gröger, der besonders einen Wunsch für das Spiel hat: „Wir müssen versuchen, hinten sicher zu stehen und mal die Null zu halten. Griesheim wird auch versuchen, hinten dicht zu machen, aber wenn man sie früh knacken könnte, ergeben sich irgendwann Räume“.

Ergebnistechnisch aber zumindest gehörte die Viktoria in den vergangenen Jahren zu den absoluten Lieblingsgegnern der SGB beziehungsweise zuvor dem TSV Lehnerz, die Bilanz soll nun am Sonntag in der Johannisau ausgebaut werden. Ob Spielmacher Andre Fließ von Beginn an mitwirken kann, ist noch unsicher, „aber er hat wieder ein paar Prozent draufgelegt“, erklärt Gören, der mit Fließ‘ Einwechslung gegen Fernwald sicher nichts falsch gemacht hat. „Er kann die ganze Mannschaft besser machen, weil er eine andere Denkweise mitbringt“. Dem Neuzugang fehle allerdings noch etwas die Kraft, während Sebastian Sonnenberger und Jan-Niklas Jordan wieder mittrainierten. Neben den Langzeitverletzten muss nun aber auch Aykut Bayar mit einem Sehnenanriss im Handgelenk vorerst passen, Dennis Müller wiederum aus privaten Gründen. Auch Kevin Hillmann, der am Montag wieder trainierte, aber auch direkt wieder abbrechen musste, fehlt wohl bis Jahresende. „Wir sind auf jeden Spieler angewiesen“, sagt Gören, der unterdessen froh ist, dass die Platzverantwortlichen in der Johannisau für ein Top-Geläuf sorgen. „Der Rasen war gegen Fernwald hervorragend und gut bespielbar. Dafür sind wir dankbar“.

SGB-Reserve empfängt Sand

Die SGB-Reserve empfängt in der Verbandsliga am Sonntag (14.45 Uhr) den SSV Sand. „Sand hat eine Riesenqualität, das ist einfach eine sehr starke Mannschaft. Das haben wir schon im Hinspiel gesehen“, hat SGB-Coach Marco Lohsse einen Heidenrespekt vor dem Vizemeister von 2017 und 2018 und erinnert sich nur ungern an das erste Aufeinandertreffen Anfang August zurück: „Da macht Sand aus dem Nichts drei Tore, dann war das Spiel entschieden.“ Um gegen Tobias Oliev, Pascal Itter und Co. bestehen zu können, müsse seine Elf aber eine bessere Leistung abrufen als noch beim 1:5 gegen Hünfeld: „In Kassel war das noch stark von uns, da haben wir uns nur nicht belohnt, aber gegen Hünfeld sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Das muss diesmal besser werden: Wir müssen dagegenhalten und die Zweikämpfe suchen, nur dann kannst du gegen die bestehen“, fordert der 40-Jährige, der weiterhin auf Franz Ruppel und Natnael Weldetnsae verzichten muss, dazu sind Max Vilmar und Lukas Hildenbrand angeschlagen. Gespielt werden soll übrigens nach Möglichkeit auf Rasen.

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