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Direkt der nächste unangenehme Gegner

17. September 2020

Den Derbysieg in Steinbach hat das Team abgehakt, viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Denn in der Hessenliga wartet auf die die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz schon die nächste knifflige Aufgabe, wenn es am Samstag (15 Uhr) zum TuS Dietkirchen geht.

„Jeder will sich zerreißen gegen Barockstadt, das ist doch klar“, hat SGB-Coach Sedat Gören der couragierte Auftritt des SV Steinbach gegen seine Mannschaft im Derby nicht überrascht. Mit einem Stürmer, nämlich Yves Böttler als Rummel-Ersatz, agierte die SGB im Mühlengrund, während Tobias Göbel von Beginn an auf der linken Außenbahn ran durfte. Kleine Veränderungen nahm Gören zur zweiten Hälfte vor und wird seine Erkenntnisse gezogen haben, denn Dominik Rummel wird auch am Samstag in Dietkirchen fehlen – bisher der einzige Ausfall neben kleineren Blessuren, die aber „mitgeschleppt“ werden.

Es dürfte ein ähnliches Spiel gegen einen ähnlichen Gegner werden, weiß auch Kapitän Patrick Schaaf: „Wir kennen sie noch aus der letzten Saison, das war ein sehr unangenehmes Spiel nach einer langen Fahrt. Sie werden sich aufs Verteidigen konzentrieren und versuchen, mit Kontern zu spielen“. In der abgelaufenen Saison siegte die SGB nach Halbzeitrückstand noch mit 3:1 am Reckenforst, wo der Kunstrasen schon für einige Diskussionen sorgte. In der Corona-Pause hat die Stadt Limburg aber reagiert und eine Sanierung finanziert, der 14 Jahre alte „Beton“, wie Gören das abgenutzte Geläuf beschreibt, musste weichen.

Wo am Samstag gespielt wird, weiß der Trainer allerdings noch nicht. So bereitet sich das Team auf beides vor, der TuS jedenfalls konnte den neuen Kunstrasen unter der Woche mit einem Sieg gegen Fernwald einweihen, der FSV führte von der zweiten bis zur 87. Minute, dann drehte Dietkirchen die Partie. „Das ist eine robuste, zweikampfstarke Mannschaft, die bis zur letzten Minute kämpft“, stellt Gören den „unbedingten Willen“ als Stärke des nächsten Gegners heraus. Und Schaaf fügt auf die Frage, wie lange die Mannschaft die Null hinten noch halten könne, an, „dass es Tobi Wolf vielleicht nicht gerne hört: Aber irgendwann wird es mal ein Gegentor geben. Solange wir aber eins mehr schießen, holen wir die Punkte“

Dörnberg – Barockstadt Fulda-Lehnerz II (Sonntag; 15 Uhr)

„Die Aufgabe wird nicht leicht“, ist sich SGB-Coach Florian Roth sicher, der mit seiner U23, die am Mittwoch beim Sieg in Gudensberg mit Hüseyin Cakmak verstärkt war, als einziges osthessisches Verbandsliga-Team am Wochenende auswärts spielt: Es geht zum FSV Dörnberg. Der tatsächlich noch immer ungeschlagen ist und gegen Thalau um ein Haar den nächsten Dreier geholt hätte. „Das ist ein Aufsteiger mit erfahrenen Spielern“, warnt Roth. Beim Neuling wartet außerdem ein Kunstrasenplatz auf die Barockstadt-Zweite, den die Gastgeber natürlich bestens kennen: „Sie haben eine technisch gute Mannschaft“, stellt Roth fest. Doch die SGB muss sich keinesfalls verstecken: Mit sieben Punkten aus drei Partien hatten wohl die wenigsten Außenstehenden gerechnet, das junge Team hat früh schon gut zusammengefunden und wird auch am Sonntag möglicherweise wieder auf Personal von oben hoffen, spielt das Hessenliga-Team doch schon tags zuvor.

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